Im Sommer diesen Jahres (2013) trafen sich 13 junge Studenten aus fast allen Ecken Deutschlands in Düsseldorf, um nach langer Vorbereitung ein unvergessliches Abenteuer unter dem Motto „gerechte Entwicklung“ in Angriff zu nehmen. Eine zweiwöchige Reise durch Sambia in Afrika stand an. Die geplante Reise sollte kein gewöhnlicher Urlaub werden, denn jeder von den Teilnehmern war Teil der

AKH Summer School Zambia 2013

Bei dieser Sommerschule, welche von der Arbeitsgemeinschaft Katholische Hochschulgemeinden (AKH), der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Aachen, der KHG Kassel, dem Hilfswerk MISEREOR und dem eine-welt-engagement e.V. organisiert und unterstützt wird, steht neben dem Kennenlernen des fremden Landes, besonders der kulturelle Austausch von deutschen und sambischen Studenten im Vordergrund. Deshalb reisen Studenten aus beiden Ländern gemeinsam durch ihr Heimatland, in einem Jahr durch Sambia und im darauf folgenden durch Deutschland.

Dieses Jahr ging es also nach Sambia. Für die meisten der Teilnehmer war es die erste Reise Richtung Zentralafrika, dementsprechend groß war die Aufregung und Vorfreude auf die kommenden zwei Wochen. Nach langer Anreise, war das erste Ziel Lusaka, die Hauptstadt des Kupferlandes Sambia, erreicht und schon kurz nach der Landung begrüßten die Sambischen Teilnehmer der Sommerschule, ihre weitangereisten „Kommilitonen“ aufs Herzlichste.

Doch das eigentliche Ziel war Monze, eine mittelgroße Stadt in der südlichen Provinz. Somit ging es mit dem Bus weiter. Auf der Fahrt konnten sich nun alle Teilnehmer erstmals kennen lernen und nach kurzer Eingewöhnungszeit war auch die Sprachbarriere (Amtssprache in Sambia ist Englisch) so gut wie überwunden, so dass bald ausgeprägte Diskussionen entstanden. In Monze angekommen, wurde das „Basislager“ bezogen, und die eigentliche Sommerschule konnte endlich beginnen.

Die ersten Tage bestanden zum großen Teil aus Präsentationen und Diskussionen mit Vertretern der Diözese Monze, von Politik und Bildung und vielem mehr. Dabei wurde den deutschen Teilnehmern aufgezeigt, welche grundsätzlichen Unterschiede zu ihrem Heimatland bestehen und was die größten Herausforderungen des Landes zum heutigen Zeitpunkt sind. Nach dieser Einführungen ging es nun an die praktische Anwendung, und jeder Teilnehmer konnte sich bei dem Besuch von Schulen, kleinen Gemeinden, AIDS-Hilfezentren, Märkten und vielen mehr selbst ein Bild über den Alltag in Sambia machen und die fremde Kultur kennen lernen. Dabei wurde den deutschen Teilnehmern bewusst, wie selbstverständlichste Dinge in Deutschland in Sambia kaum oder gar nicht vorhanden waren. So fehlte es an medizinischer Versorgung, an Schulen, Infrastruktur und vielen mehr. All diese Eindrücke und Erfahrungen wurden im Anschluss ausgewertet, diskutiert und Lösungsansätze gesucht.

Nach zehn Tagen verließ die Gruppe Monze und es ging Richtung Livingstone, der zweitgrößten Stadt Sambias um zum Abschluss die weltberühmten Viktoriafälle zu besuchen. Nach zwei abschließenden Tagen an den Viktoriafällen ging die Summer School Zambia 2013 nach zwei viel zu kurzen Wochen zu Ende und das deutsche Team flog mit vielen bleibenden Eindrücken und Erinnerungen zurück ins kalte Deutschland.

Interesse? Auch in diesem Jahr!
http://www.summer-school-zambia.de/