Caritas Monze - Development Department

Vision:

Eine befähigte, würdevolle, nachhaltige Gemeinschaft, frei von Krankheit, Ignoranz, Hunger und allen Formen von Ungerechtigkeit.

Hier möchten wir Ihnen kurz unseren sambischen Partner, das Development Department der Diözese Monze, vorstellen.

Die katholische Diözese Monze in der Südprovinz mit ihren 22 Pfarreien auf einem Territorium, das der Fläche Irlands entspricht, ist Partner unseres Projekts. Die Pfarrer der Gemeinden sehen sich über ihre spirituelle Arbeit hinaus dazu verpflichtet, die menschliche Entwicklung ihrer Gemeindemitglieder zu stärken und voranzutreiben. Dies beinhaltet die Bereiche: Bildung, Gesundheit, Gerechtigkeit und Friede, Förderung der Kultur und Informationsverbreitung über das Radio. 1965 wurde das Development Department gegründet, um die Menschen der Southern Province strukturiert zu unterstützen. Dabei sorgen sie für wirtschaftlichen und/oder materiellen Wachstum der dörflichen Gemeinschaften ungeachtet der religiösen Überzeugung.

Das Development Department ist in diesen Bereichen tätig:

  • Nachhaltige Landwirtschaft und Entwicklung der ländlichen Gegenden
  • Versorgung der ländlich gelegenen Familien mit Wasser
  • Ausbildung arbeitsloser Jugendlicher im Bereich Schneidern, Schreinern, Maurern, Arbeiten mit
  • Metall, Landwirtschaft, Kochen, Arbeiten mit Computern
  • Förderung von Frauen in der Arbeitswelt 
  • HIV und AIDS 
  • Projekte in Gemeinden 
  • Unterstützung von interkulturellem Austausch 
  • Finanzen: Sparen, Mikro-Kredite für dörfliche Gemeinschaften

Was uns persönlich von der Arbeit des Development Department überzeugt hat, waren unsere Erlebnisse während der Sommerschule und des verlängerten Aufenthaltes in Sambia. Ein Beispiel soll dies etwas näher beschreiben.
Der Organisator, Mr. Phiri, hatte uns zu einem Projekt-Treffen in einem weit abgelegten Dorf mitgenommen. Die Menschen dort hatten keinen Zugang zu Wasser und nächste Fluss ist ca. 15 km entfernt. Das Development Department gab ihnen daher einen Brunnen, eine Pumpe und einen Wassertank. Mit dem Wasser aus dem Tank sollen sowohl Mensch und Tier als auch Gemüse und Obst im Garten versorgt werden.
Das alles bekommt die Dorfgemeinschaft aber nicht geschenkt. Sie müssen sich entwickeln, das bedeutet, sie sollen Gemüse anpflanzen, sich selbst ernähren und überschüssige Lebensmittel verkaufen. Sie müssen Geld sparen, falls Reparaturen an der Pumpe bezahlt werden müssen. Am Ende sollen die Menschen auf eigenen Beinen zu stehen und gelernt haben, zusammen zu arbeiten. Dabei wird das Dorf vom Department unterstützt, aber auch überprüft, ob die gewünschte Entwicklung vorangetrieben wird.